Die Haushaltsentlastung für 2016 durch Minderausgaben für den Landkreis bezifferte Handreck auf knapp 310 000 Euro. Das heißt, statt 8,7 Millionen Euro wären 2016 von der Stadt Forst knapp 8,4 Millionen Euro an den Landkreis zu überweisen zur Finanzierung vom Landkreis erbrachter öffentlicher Leistungen. Der Forster Kämmerer hatte in der Haushaltsplanung mit einem Hebesatz von 45 Prozent kalkuliert und damit beinahe richtig gelegen. Denn nach massiven Einwänden der kreisangehörigen Gemeinden zum ursprünglich geplanten Hebesatz von 48 Prozent hatte Landrat Harald Altekrüger im Januar die Reduzierung der Kreisumlage von 48 auf 45 Prozent als "absolute Schmerzgrenze" bezeichnet. Sonst sei eine Genehmigung des Landkreis-Haushaltes sehr fraglich. Sollte der Kreishaushalt nicht genehmigt werden, greift automatisch die Kreisumlage von 2015. Die lag bei 46,8 Prozent. Für Forst bedeutet jeder Prozentpunkt Kreisumlage weniger ein um 190 000 Euro verbessertes Ergebnis.