| 17:07 Uhr

Aktion
Fast 100 Kindern Weihnachtswünsche erfüllt

Viele große und kleine Geschenke verteilte der Weihnachtsmann mit seinen Engeln und Wichteln bei der Wunschbaum-Aktion im Forster Hof.
Viele große und kleine Geschenke verteilte der Weihnachtsmann mit seinen Engeln und Wichteln bei der Wunschbaum-Aktion im Forster Hof. FOTO: Steffi Ludwig / LR
Forst. Die dritte Runde der Forster Wunschbaum-Aktion war wieder sehr erfolgreich – Geschenke wurden verteilt.

Die sechsjährige Kyra hatte sich Inline-Skater gewünscht. Liebevoll verpackt bekam sie vom Weihnachtsmann und seinen Engeln und Wichteln ein großes Paket überreicht. „Ganz schön schwer, oder?“, freute sie sich. Gemeinsam mit ihrer Mutter war Kyra das erste Mal bei der Forster Wunschbaum-Aktion dabei. Damit gehörte das Mädchen zu den 97 Kindern aus sozial schwächeren Familien, die eine bunte Kugel mit einem Weihnachtswunsch gebastelt hatten. Das Selber-Herstellen der Kugeln war neu in diesem Jahr und über den Familien- und Nachbarschaftstreff des Paul-Gerhardt-Werkes und die Sozialarbeit der Gutenberg-Oberschule möglich.

Aufgehängt an vier Wunschbäumen in Forst, waren die Kugeln schnell von Paten abgenommen und erfüllt worden. Am Freitagnachmittag wurden die Geschenke feierlich im Forster Hof an die Kinder übergeben. Ingrid Ebert spielte Weihnachtslieder auf der Drehorgel und erzählte eine Geschichte, nachdem die Kinder, unter denen auch eine Reihe Flüchtlinge waren, in mehreren Sprachen begrüßt wurden. Angelika Geisler, Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung, dankte den Partnern wie dem Nix-Verein, dem Netzwerk Gesunde Kinder, dem Familien- und Nachbarschaftstreff, der Forster Tafel, dem Mehrgenerationenhaus und Stadtteilmanagerin Kathleen Hubrich, die die Aktion wieder koordinierte.

Es ist schon die dritte Wunschbaum-Aktion in Forst. Initiiert hatte sie der bisherige Bürgermeister Philipp Wesemann. Zur Premiere hatte es reichlich 70 Wunschkugeln gegeben. Weil jedoch so viele mehr helfen wollten, waren im vergangenen Jahr 143 Wunschkugeln zusammengekommen. In diesem Jahr war das Prozedere geändert worden: Das Alter der Kinder wurde auf zwölf Jahre begrenzt und die Kugeln selber gebastelt. Die Paten kamen nicht nur aus Forst, sondern beispielsweise auch aus Guben. „Wir freuen uns, dass uns der Forster Hof jedes Jahr bei der Veranstaltung unterstützt, unter anderem mit der Technik“, sagte Kathleen Hubrich.

(slu)