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2500 Blumenzwiebeln im Rosengarten gesteckt

Die Mitglieder der Forster Jugendfeuerwehr steckten mehr als 2500 Blumenzwiebeln.
Die Mitglieder der Forster Jugendfeuerwehr steckten mehr als 2500 Blumenzwiebeln. FOTO: mjn1
Forst. Mehr als 2500 Blumenzwiebeln zur Verschönerung und Aufwertung des Rosengartens haben am Montag 14 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Forst gesteckt. Organisiert wurde die Aktion von Rosengartenchef und Ortsjugendwart der Feuerwehr Horno, Stefan Palm sowie Robert Buder, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Spree-Neiße. mjn1

Die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr der Stadt Forst (Lausitz) bereiten sich derzeit mit vielen wöchentlichen Übungsstunden auf die Abnahme der Leistungsspanne, der höchsten Auszeichnung für Jugendfeuerwehrangehörige, vor. Daneben gibt es das Leistungsabzeichen "Jugendflamme der Stufe 3", für die unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen sind. Neben der Erste-Hilfe-Ausbildung, die schon absolviert wurde, muss auch ein gemeinnütziges Projekt durchgeführt und präsentiert werden. Die Idee, den Rosengarten einzubeziehen, hatten Stefan Palm und Rene Peskar, der Stadtjugendfeuerwehrwart.

Nach der Begrüßung erklärte Stefan Palm, wo die 2500 Schneeglöckchen-, Anemonen-, Krokus- und Tulpenzwiebeln eingegraben werden sollen. Für Ungeübte demonstrierten sie sogar, wie herum die Zwiebeln in die Erde kommen. "Es hören mal alle weg", sagte Stefan Palm leise und fast verschwörerisch, und stellte klar: "Der A... kommt nach oben". Diese kleine Hilfe benötigten einige Jugendliche, die noch nie eine Blumenzwiebel in der Hand hatten.

Die Aktion war für die jungen Feuerwehrleute die erste Aktion dieser Art und gleichzeitig der letzte Abschnitt in der Jugendfeuerwehr. In der nächsten Hauptversammlung werden die Jugendlichen feierlich in die Einsatzleitung aufgenommen.

Tim Rietschel, Leon Müller, Rik Mettke, Martin Standfest, Florian Kling, Elisabeth Handreck und Hannes Palm waren einige der fleißigen Gartenarbeiter. Paul Schubert im Rollstuhl sitzend, ist auch seit vielen Jahren Mitglied in der Feuerwehr und übernahm zu dieser Aktion die Aufgabe der Präsentation. Er machte auch gleich die Fotos vom Einsatz.