(sh) Die vom Landkreis Spree-Neiße in Kolkwitz geplante neue Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe könnte auch bei den Schülern in Forst und Umgebung auf Interesse stoßen. Das sagt Ingo Paeschke, Fraktionschef der Linken in der Stadtverordnetenversammlung und Kreistagsabgeordner. „Egal ob man in Forst, Guben oder Schenkendöbern wohnt, für alle sollte es die Möglichkeit geben, die Schule zu besuchen“, betont Paeschke. Er lobte im jüngsten Spree-Neiße-Bauauschuss das Projekt. „Das wäre seit 1990 die erste Schule, die wir neu bauen“, so der Abgeordnete. Vor allem die Möglichkeit, das Abitur nach 13 Jahren abzulegen, mache die Schule interessant. Auswirkungen auf die Forster Schullandschaft befürchtet Paeschke nicht. „Wir werden damit keine Forster Schule ruinieren“, sagt er.

Nachdem sich der kreisliche Bauauschuss klar zu dem Vorhaben positioniert hat, beschäftigt sich in dieser Woche zunächst der Finanzausschuss (20. März, 17 Uhr) und anschließend der Bildungsausschuss (21. März, 17 Uhr) mit dem Projekt.

Für rund 25 Millionen Euro sollen im Kolkwitzer Ortsteil Klein Gaglow ein neues Schulgebäude sowie eine dazugehörige Turnhalle errichtet werden. Nach Plänen der Verwaltung könnten dort mit Beginn des Schuljahres 2022/2023 die ersten Siebentklässler unterrichtet werden. Insgesamt wird die Schule Platz für rund 700 Schüler bieten.