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| 02:37 Uhr

21 Jungstörche sind im Altkreis Forst geschlüpft

Cottbus/Forst. (the)Die Nachkommenschaft der Störche sinkt seit nunmehr fünf Jahren kontinuierlich. Auch in diesem Jahr haben die Niststandorte der naturgeschützten Vögel wenig Erfolge zu verzeichnen, wie Weißstorchbeauftragter Peter Domke in einer Zwischenbilanz kürzlich bekannt gab.

Im Bereich Cottbus gibt es derzeit 44 besetzte Brutstandorte, von denen, nach jetzigem Stand, elf, keine Bruterfolge vorweisen können. Von den geschlüpften Störchen werden 64 neue Jungvögel erwartet.

Im Altkreis Forst hingegen sieht der aktuelle Brutstand etwas erfreulicher aus. Von 13 Standorten hatten nur drei keine Bruterfolge. Insgesamt sind in diesem Jahr 21 Jungvögel in Forst geschlüpft - im Vorjahr waren es nur 15.

Auch wenn die Entwicklung im Altkreis relativ stabil bleibt, so ist laut Peter Domke eine Verbesserung der Storchenpopulation nicht in Sicht. Die Storchenpaare sind in diesem Jahr sehr spät in der Lausitz angekommen. Außerdem sei der Mai ungewöhnlich trocken gewesen, was die Nahrungssuche der Störche stark beeinträchtigt habe, so der Weißstorchbeauftragte. Die Land- und Wasserstreifen sind in der Region nicht mehr so breit ausgeprägt, was einen generellen Rückgang der Arten mit sich bringe und wodurch auch die Nahrungsquellen für Störche allmählich versiegen.

Die abschließende Storchenbilanz in der Lausitz wird um den 20. August fertiggestellt sein.