Sie schnappten sich den Mann, der offensichtlich nicht Eigentümer der Laube war. Da beide keine Möglichkeit hatten, die Polizei zu informieren, verständigten sie einen Mitarbeiter des Stellwerkes. Über diesen wurde die Forster Wache informiert.
Damit war die Sache aber noch nicht erledigt. Denn zwischenzeitlich gelang dem gefassten jungen Mann die Flucht. Erneut setzten die beiden Forster ihm nach und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Die klärte dann die Identität des Lauben-Eindringlings. Der 24-Jährige ohne festen Wohnsitz hatte vermutlich mehrere Nächte in einer Laube verbracht und dort ziemliche Verwüstungen hinterlassen. In eine andere Laube war er ebenfalls eingebrochen. „Er ist der Forster Polizei kein Unbekannter“ , so Fleischer. Mit 116 Straftaten sei er dort registriert. Vor allem Diebstahl, Einbrüche und Rauschgiftkonsum waren Gründe dafür, dass sich die Polizei mit ihm beschäftigte. Ob er in den zurückliegenden Tagen noch andere Einbrüche begangen hat, muss die Kripo noch klären. (es/red)