Zu diesem hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Genilke im Zusammenhang mit den erheblichen Wasserschäden in der Region eingeladen. Zugleich dämpfte Matthes jede Hoffnung auf eine schnelle Freigabe der insbesondere für Berufspendler wichtigen Verbindungsstraße. Der abgesenkte Unterbau müsse mit Rütteltechnik aufwendig verdichtet, Boden müsse ausgetauscht werden. Der LMBV-Verantwortliche sprach von einer Bauzeit von drei Jahren, frühestens 2015 sei mit der Fertigstellung zu rechnen. Matthes nannte Kosten in Höhe von zehn Millionen Euro. Die Straße zwischen Lichterfeld und Lauchhammer ist im Sommer vorigen Jahres gesperrt worden, nachdem hier bis zu 20 Zentimeter tiefe Spurrinnen zur Gefahr für die Verkehrsteilnehmer wurden. Seitdem müssen Berufspendler und Besucher der Lichterfelder Förderbrücke einen Umweg von 22 Kilometern in Kauf nehmen.