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Museum Schloss Doberlug
Zwei Spezialführungen im Schloss

Bei Märklin ist die kleine Bahn ganz groß.
Bei Märklin ist die kleine Bahn ganz groß. FOTO: Museum Schloss Doberlug
Doberlug-Kirchhain. Die Ausstellungsgestalter selbst führen Besucher am Sonntag in Doberlug durch ihre Präsentationen historischer „Märklin“-Lokomotiven und der Klosterstadt Meßkirch.

Das Museum Schloss Doberlug entführt in die Welt der historischen Modelleisenbahnen und zeigt die Entstehung einer Klosterstadt im 9. Jahrhundert. Besonders lohnenswert ist ein Museumsbesuch, wenn die Ausstellungsgestalter selbst durch ihre Präsentationen führen. Daher findet am Sonntag, dem 21. Januar, um 14 Uhr durch den Kurator Hagen Lotzwig eine Spezialführung zur Sonderausstellung „Bewegte Zeiten – Historische Modelleisenbahnen der Firma Märklin“ statt. Gezeigt werden historische Lokomotiven, Personen- und Güterwagen, Bahnhöfe und natürlich viel Zubehör der weltberühmten Spielzeugfirma Märklin. Abweichend von den üblichen Präsentationen erzählen diese Raritäten jeweils eigene kleine Geschichten. Der passionierte Sammler Hagen Lotzwig, dem diese faszinierende Miniaturwelt zu verdanken ist, sorgt zudem noch auf andere Art für Volldampf, bevor er durch die Ausstellung führen wird. Diese wunderschöne Spielzeugschau dauert bis zum 25. Februar.

Und am Nachmittag, um 15 Uhr, schließt sich eine Spezialführung des Kurators Walter Schönenbröcher zur Sonderausstellung „Campus Galli – die Klosterstadt Meßkirch“ an. Vor über 1200 Jahren entwarfen Mönche auf der Insel Reichenau den Idealplan eines Klosters. Dieser weltberühmte Klosterplan von St. Gallen wird nun bei Meßkirch Realität, indem Handwerker mit den Mitteln des 9. Jahrhunderts eine neue Klosterstadt erschaffen. Diese aufregende Zeitreise hat der renommierte Fotokünstler Walter Schönenbröcher mit eindrucksvollen Aufnahmen dokumentiert. Die sehenswerte Fotoausstellung dauert bis zum 4. März.

Der Eintritt für beide Führungen kostet 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Im Anschluss kann die Dauerausstellung „Doberlug und das sächsische Brandenburg“ besichtigt werden.

(pm/blu)