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Zukunftswerkstatt machte Station in EE

Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe im Gespräch mit Dr. Maria Flachsbarth und Christian Heinrich-Jaschinski (vl.).
Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe im Gespräch mit Dr. Maria Flachsbarth und Christian Heinrich-Jaschinski (vl.). FOTO: Landkreis
Finsterwalde. Mit Parlamentarischer Staatssekretärin Dr. Flachsbarth haben Experten und Akteure in Finsterwalde Ziele und Rahmenbedingungen für die Entwicklung ländlicher Regionen erörtert. pm/leh

Unter dem Motto "Regional vernetzt - gemeinsam stark" hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vier Zukunftswerkstätten zur Entwicklung ländlicher Regionen organisiert. Eine davon fand vor wenigen Tagen in Finsterwalde statt. In der Aula des Sängerstadt-Gymnasiums begrüßte dazu Landrat Christian Heinrich-Jaschinski auch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth. Beide Politiker trafen dort mit Experten, Akteuren und Entscheidungsträgern aus der Region zusammen, um über Ziele und Rahmenbedingungen der Entwicklung ländlicher Regionen in den Bereichen Wirtschaft und Arbeit, Versorgung und Infrastruktur sowie Gemeinschaft und Zusammenleben zu sprechen.

Der Landkreis teilt mit, dass besonders das Modellvorhaben "Land(auf)Schwung" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Blick gestanden habe, das ländliche Regionen dabei unterstützt, mit dem demografischen Wandel vor Ort aktiv umzugehen, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und die Beschäftigung im ländlichen Raum zu sichern. Elbe-Elster ist eine von 13 Modellregionen. "Das Projekt eröffnet uns die Chance, einen wichtigen Schritt weiterzukommen und die notwendigen Anpassungen und darüber hinaus innovative Ansätze mit einer ‚Regionalstrategie Daseinsvorsorge‘ vorausschauend und kooperativ zu gestalten", sagte der Landrat. Es geht unter der Federführung der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH konkret um neue Vertriebswege regionaler Produkte und Wertschöpfungsketten in der Region. Getreu dem Motto "Aus der Region - Für die Region" sollen diese zwischen Produzenten und regionalen Abnehmern, wie zum Beispiel Einrichtungen der Daseinsvorsorge (zum Beispiel Schulen, Kitas, Krankenhäuser, Pflegeheime), entwickelt und etabliert werden. Der Aufbau einer Vertriebsorganisation soll sichern, dass in der Region hergestellte oder veredelte Produkte auch hier vermarktet und konsumiert werden.

Das ursprünglich bis Juni 2018 laufende Modellvorhaben wird jetzt bis Ende 2019 verlängert. "So können bisher gewonnene Erkenntnisse vertieft, neue gewonnen und die Übertragbarkeit erfolgreicher Projektideen unter anderem aus dem Landkreis Elbe-Elster auf andere Regionen ausgebaut werden", sagte Maria Flachsbarth.

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