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Zukunftsstadt-Ideen in einem Laden am Markt

Finsterwalde. In der Sängerstadt wird seit dem Jahr 2015 für jedermann erlebbar über Zukunftsvisionen diskutiert. Ab Dienstag, 5. September, gibt es einen weiteren Pfad, sich über den Verlauf und die Ergebnisse der kreativen Gedankenreise zu informieren. Im ehemaligen Café Meißner, Am Markt 9, eröffnet eine temporäre Präsentation der Finsterwalder Zukunftsideen-Schmiede. Gabriela Böttcher

Die Initialzündung für das konzentrierte Nachdenken über die Stadtvision 2030+ legte der Bundeswettbewerb "Zukunftsstadt", in dem es die Finsterwalder nun in die Finalrunde der letzten acht Kommunen schaffen wollen. Schon vor der Sommerpause war bei einer der Arbeitsgruppensitzungen im Hause der Stadtwerke klar geworden, dass es ab September neben den Podien im Internet ein direkt begehbares Schaufenster der Zukunftsstadt-Ideen geben soll. Zugleich soll es nun sechs Monate lang Treffpunkt sein, um in den Arbeitsgruppen weiter über die Zukunftsstadt diskutieren zu können. Zu ausgewählten Anlässen soll der Laden für die Öffentlichkeit zugänglich sein, informiert die Stadt. Ein im Schaufenster aufgestellter Monitor ermöglicht sogar Informationen im Vorübergehen.

Zur Erinnerung: Bis zum 30. April 2018 müssen die Projekt-Konzepte für die Abgabe reif sein. Dann folgt die Entscheidung der Jury, ob Finsterwalde die dritte Wettbewerbsphase erreicht und bei der Projektumsetzung auf finanzielle Unterstützung bauen kann.