| 16:05 Uhr

Kommunale Debatte in Doberlug-Kirchhain
Zu teuer: Bauhof für die Stadt

Doberlug-Kirchhain.

Diskutiert wurde im Ausschuss für Infrastruktur und Wirtschaft ein bei der Bürgermeisterwahl von CDU-Seite favorisierter städtischer Bauhof. Fachbereichsleiterin Kerstin Stahl beschrieb die aktuelle Situation, als „gut aufgestellt und gut ausgerüstet“. Alle Ortsteile hätten einen Geringverdiener und das technische Personal der Stadt – drei Arbeiter – sorge mit für Ordnung und Sicherheit und unterstütze das Friedhofswesen. Für einen Bauhof stünden hohe Kosten für Ausrüstung, Personal und Gebäude an. Sie sprach allein von etwa einer Million Euro Anschaffungskosten. Bürgermeister Bodo Broszinski (FDP) ergänzte: „Was die freie Wirtschaft kostengünstiger und flexibler machen kann, soll bei der freien Wirtschaft bleiben. Einen kompletten Bauhof bei schrittweiser Bereitstellung der Haushaltsmittel einzurichten, würde Jahre dauern.“ Möglich sei stattdessen, das technische Personal aufzustocken. Dem folgte Wolfgang Pansow, sachkundiger Einwohner der CDU. Frank Neczkiewicz (WBU-LUN) wünschte sich ein Konzept, um erneut darüber zu reden. Frank Eichstädt (CDU) hält einen Bauhof auch für „sehr investitionsaufwändig“. „Wir haben schon mal einen Bauhof abgewickelt, weil es nicht funktioniert hat“, sagte er.

(leh)