ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:05 Uhr

Zu den Tieren im Heim und auf dem Bauernhof

Finsterwalde.. Was sind das nur für Menschen! Unbekannte „entsorgten“ dieser Tage zwei junge Kätzchen – und stellten sie in der Nacht im Pappkarton einfach an der Tür vom Lan gengrassauer Tierheim ab. Kein Einzelfall jetzt in der Urlaubszeit.

Die Chefin Helga Druschke weiß noch schlimmere Tiergeschichten zu erzählen,

Sommertour
von im Wald angebundenen Hunden und von halb verhungerten Katzen. Und von mitunter tragischen Schicksalen jedes einzelnen Bewohners in ihrem Heim. 79 Hunde, 45 Katzen, zwölf Kaninchen, zehn Meerschweinchen, 100 Stadttauben, drei Ponys, 15 Hühner, ein Leguan und viele Vögel warten bei ihr auf ein neues Zuhause. Aber auch viele „Urlaubsgäste“ gibt es hier jetzt. Wer mal einen Blick in das Tierheim Langengrassau, das bei Fundtieren auch für den Finsterwalder Altkreis zuständig ist, werfen und Helga Druschke bei ihren Geschichten zuhören möchte, der ist kommenden Mittwoch zur nächsten Sommertour der Lausitzer Rundschau eingeladen.
Von Langengrassau aus geht es weiter bis zum Höllberghof. Im Jahre 1996 ist auf dem Ackerland der Höllenberge nach historischem Vorbild aus der Zeit um 1800 ein Bauernhof errichtet worden. Hier bekommt man - nach dem „Leinöltitschen“ zur Begrüßung - bei einem geführten Rundgang nicht nur einen anschaulichen Einblick in das bäuerliche Leben von einst, sondern auch in die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt.
Da für diese Sommertour, die am Mittwoch um 9.30 Uhr mit einem Bus der Elster-Nahverkehrsgesellschaft startet, die Teilnehmerzahl begrenzt ist, muss man sich am Montag von 11 bis 12 Uhr bei der RUNDSCHAU unbedingt telefonisch anmelden: 03531 608621. Die Fahrt und der Besuch des Tierheimes sind kostenlos, auf dem Höllberghof wird ein verbilligter Eintritt verlangt: vier Euro für Erwachsene, 2,40 Euro für Kinder. Etwas Geld sollte man auch für einen Imbiss bereit halten. (-db-)