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Zeitzeugnisse aus Gohra gesucht

Ein Gruß aus Gohra, später Bergheide, heute weggebaggert.
Ein Gruß aus Gohra, später Bergheide, heute weggebaggert. FOTO: Bauer
Sallgast. Der Heimatverein Sallgast will 530 Jahre Ersterwähnung von Gohra/Bergheide mit einer Ausstellung im kommenden Herbst würdigen und bittet um Unterstützung. Wolfgang Bauer

Der Heimatverein Sallgast bittet um Unterstützung bei der Vorbereitung einer Ausstellung zur 530-jährigen Ersterwähnung von Gohra/Bergheide.

Im Juli 1487 wurde in einer Belehnungsurkunde des Klosters Dobrilugk erstmals der Name des Ortes Gohra, des späteren Bergheide, erwähnt. Im 500. Jahr der Ersterwähnung, im Jahre 1987, erfolgte dessen Entwidmung, nachdem der Ort durch den Tagebau Klettwitz-Nord in Anspruch genommen worden war. Die Einwohner wurden umgesiedelt. Damals war keinem von ihnen nach Feiern zumute.

Der Heimatverein Sallgast möchte im 530. Jahr jener Ersterwähnung an das Schicksal des untergegangenen Ortes erinnern und es in einer Ausstellung im Schloss Sallgast im Herbst dieses Jahres widerspiegeln. Deshalb wird aufgerufen, dieses Anliegen zu unterstützen und noch vorhandene Gegenstände, Bilder, Dokumente und andere Sachzeugnisse, die an das Leben und Wirken der Bewohner und an den Ort Gohra/Bergheide erinnern, als Leihgaben oder Spenden zur Verfügung zu stellen.

Abgegeben werden können diese bei allen Mitgliedern des Vereins oder in der Amtsverwaltung des Amtes Kleine Elster in Massen, bei Frau Kolinska. Wenn Dinge abgeholt werden sollen, kann auch angerufen werden beim Vereinsvorsitzenden Wolfgang Bauer, Telefon 035329 55934.