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| 17:08 Uhr

Innerstädtisches Bauen
Richtfest in der Friedrich-Engels-Straße

 V.l.n.r.: Alexander Eichstädt (Bauunternehmer), Marcus Kockel (Geschäftsführer OEG), Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU, Vorsitzender Verwaltungsrat Sparkasse Elbe-Elster), Jürgen Riecke (Sparkassenvorstandschef), Frank Prescher (Mitglied Sparkassen-Vorstand), Frank Eichstädt (Bauunternehmer, Torsten Hensel (Architekt)
V.l.n.r.: Alexander Eichstädt (Bauunternehmer), Marcus Kockel (Geschäftsführer OEG), Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU, Vorsitzender Verwaltungsrat Sparkasse Elbe-Elster), Jürgen Riecke (Sparkassenvorstandschef), Frank Prescher (Mitglied Sparkassen-Vorstand), Frank Eichstädt (Bauunternehmer, Torsten Hensel (Architekt) FOTO: LR / Stephan Meyer
Finsterwalde. Voraussichtlich ab August können die ersten Eigentumswohnungen im Neubau bezogen werden. Von Stephan Meyer

Bei der Grundsteinlegung im Juni 2018 sprach Marcus Kockel, Geschäftsführer der Sparkassen-Objektentwicklungsgesellschaft mbH (OEG), noch von einer Fertigstellung bis zum Sommer 2019. Die verzögert sich nun ein wenig. Die OEG baut in der Friedrich-Engels-Straße ein modernes dreietagiges Wohnobjekt. 13 Eigentumswohnungen und eine Gewerbeeinheit finden darin Platz. Am Montag, 27. Mai, wurde Richtfest gefeiert.

Im Winter verzögerte sich der Bau witterungsbedingt, erklärt Kockel. Doch die ersten beiden fertigen Wohnungen sollen voraussichtlich zwischen August und September bezogen werden können. Zwischen November und Dezember sollen dann die übrigen Wohnungen, die Gewerbeeinheit sowie die Außenanlagen fertiggestellt sein.

 Die Richtkrone schwebte bei den Feierlichkeiten über den Köpfen der Gäste.
Die Richtkrone schwebte bei den Feierlichkeiten über den Köpfen der Gäste. FOTO: LR / Stephan Meyer

Die OEG hatte in der Straße drei ungenutzte und unbewohnte Häuser gekauft und abgerissen, um dort ihr Bauvorhaben umzusetzen. Im Juli 2017 begann der Abriss, die Baugenehmigung wurde im September 2017 erteilt. Insgesamt werden für die Wiederbebauung 4,5 Millionen Euro investiert. Die kleinste Wohnung wird rund 47, die größte 162 Quadratmeter groß sein. Jede wird Zugang zu einer Terrasse oder einem Stadtgarten erhalten. Für die Bauarbeiten zeichnet sich die Bauunternehmen Frank Eichstädt GmbH verantwortlich. Architekt ist Torsten Hensel.

Vier Wohnungen seien inzwischen reserviert, verrät Sparkassenvorstandschef Jürgen Riecke. Es gäbe auch Mietinteressenten, doch die OEG wolle bei der Absicht, die Wohnungen zu verkaufen, bleiben. „Uns drängt erst einmal keiner“, so Riecke. „Wir machen das hier nicht, um reich zu werden.“ Es gehe auch darum, „adäquate“ Wohn- und Mietpreise in Finsterwalde zu etablieren. Auch andere Investoren sollen dazu ermutigt werden, alte, leerstehende Gebäude zu sanieren oder an deren Stelle neu zu bauen. Ziel der OEG ist es, sich um Schandflecke, für die es keine anderen Interessenten gibt, zu kümmern und an deren Stelle moderne Wohn- und Geschäftsideen zu entwickeln. Die OEG hat bereits ein Objekt in der Wilhelm-Liebknecht-Straße fertiggestellt. Ein Haus in der Leipziger Straße ist ebenfalls fertig. Auch in Herzberg hat sie ein Gebäude errichtet.