Für den in Finsterwalde geborenen Autor, der 1959 hier das Abitur abgelegt hat, war die Lesung vor begeistertem Publikum ein Heimspiel. Humorig und mit kabarettistischem Biss führte er die Zuhörer durch sein Buch, das alles andere als ein herkömmliches Lexikon ist. Es habe sich in Finsterwalde äußerlich eine Menge zum Guten verändert, hatte sich Ensikat auch schon im vorigen Jahr beim Besuch mit der in Finsterwalde geborenen jüdischen Schriftstellerin und Publizistin Inge Deutschkron ein Bild gemacht. "Nur dort, wo einst mein Schlafzimmer am Kirchplatz Nr. 7 war, parke ich jetzt", schmunzelte er.Nach der Lesung ließen sich zahlreiche Besucher der Lesung die Gelegenheit nicht entgehen, mit Peter Ensikat kurz ins Gespräch zu kommen und sich das erworbene Buch signieren zu lassen. Jürgen Weser