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| 01:04 Uhr

„Wo Menschen sich verbinden“ – Hilfe für Sozialprojekt in Peru

Bad Liebenwerda.. Unter dem Motto „Wo Menschen sich verbinden“ lädt das Echtermeyer-Gymnasium für den 4. November um 19 Uhr ins Bürgerhaus Bad Liebenwerda zu einem musikalisch-literarischen Abend ein. Danach findet eine Gemäldeversteigerung statt. Christin Tellisch und Anne-Kathrin Lüdecke

Der Erlös soll das Sozialprojekt Prosoya am Yanachaga in Peru unterstützen.
Die Gäste erwartet eine musikalische Zeitreise, die unter anderem durch Werke von Schumann, Pepusch, Bach und Mozart führt. Bereichert wird sie durch Rezitationen zum Thema „Mensch“ . Durch vielfältige Aktionen unterstützen die Schüler und Lehrer des Echtermeyer-Gymnasiums alljährlich das Sozialprojekt im peruanischen Bergurwald. Zurzeit nehmen daran 50 Jungen im Alter von 13 bis 19 Jahren teil. Während die Jugendlichen am Vormittag die Schule besuchen, erhalten sie am Nachmittag die Möglichkeit einer Berufsausbildung - zum Beispiel als Bäcker, Schlosser, Tischler, Gärtner, Landwirt oder Bienenzüchter. So gut ausgebildet werden sie dann mit Sicherheit ihre Zukunft meistern, was sich auch schon durch zahlreiche Rückmeldungen bestätigte. Ziel ist es, die Eigenversorgung zu verbessern - bis hin zu einer von Sponsoren unabhängigen Selbsternährung.
Durch Berichte der ehemaligen Gymnasiallehrerin Gisela Schmidt, die im vergangenen Jahr mit zwei Schülerinnen des Echtermeyer-Gymnasiums vier Wochen im Gebiet lebte und arbeitete, wuchs die Idee, den Bau einer Forellenzuchtanlage mitzufinanzieren, damit die einseitige Ernährung der Jugendlichen durch das Angebot von Fisch ausgewogener wird. Das Projekt hilft mit, die unvorstellbare Armut auf dem Lande zu mildern und gibt vielen Betroffenen neue Hoffnung.
4. November, 19 Uhr, Bürgerhaus Bad Liebenwerda