Dabei kam der große Greifvogel von Günter Vierath, dem Falkner aus Zeckerin, immer wieder von seinem täglichen Ausflug zurück. Nur letzten Montag nicht. Der Steinadler flog wie immer zur großen Pappel unweit von Zeckerin. Nur, dass die am Sonnabend zuvor der Sturm zur Hälfte umgerissen hatte. Nicht mehr den bekannten Landeplatz vorzufinden, beunruhigte das Tier. Es flog zu einem anderen Baum - wo beim Landen der morsche Ast abbrach. Der so verschreckte Steinadler ließ sich weder durch Rufe von Günter Vierath noch durch Futter von der Flucht abhalten. Er flog in Richtung Pahlsdorf davon. Jetzt fragt der Zeckeriner: Wo ist Jack? Der Steinadler ist weder zu übersehen, noch zu überhören: Er hat beim Flug eine Spannweite von zwei Metern und ein Glöckchen sowie einen langen Lederriemen am Bein. Finder werden gebeten, sich bei Günter Vierath zu melden: 03531 501134 oder 0176 24339076.