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Wir sind angenehm überrascht

„Zu DDR-Zeiten war das ja alles nicht so toll mit dem Altersheim“ , erinnerten sich Magda Lauterbach und Inge Juhran.

Jetzt wollten sie sich einmal informieren, wie es im Finsterwalder Seniorenheim aussieht, auch wenn „meine Kinder gesagt haben, was willst du denn da schon“ , wie Magda Lauterbach zum besten gibt. „Wir waren sehr positiv überrascht und man könnte es jedem empfehlen“ , sind sich beide nach dem Rundgang einig.
Angela Hilbert ist mit ihrer Mutter Ingetraud Richter gekommen. Besonders die Flexibilität zwischen eigenständiger Lebens- und Haushaltsführung, so lange es den Bewohnern möglich ist, und der Inanspruchnahme von den Möglichkeiten des betreuten Wohnens und der Dienstleistungen im Haus wie Wäsche waschen gefällt beiden. Was heißt eigentlich „betreutes“ Wohnen? Das wollten zahlreiche Sommertourgäste wissen. Peggy Weisbrodt als Leiterin der häuslichen Pflege erklärte: Die tägliche Kontaktaufnahme, die Möglichkeit zur Nutzung des Notrufsystems, Beratungsgespräche und die Inanspruchnahme von kulturellen Angeboten. So gibt es vier Feste im Jahr, die gern genutzt werden. Auch ansonsten herrscht oft Fröhlichkeit, verweist Peggy Weisbrodt auf eine von den Bewohnern selbst eingerichtete Kartenspielerecke im Flurbereich. „Hier geht es mitunter hoch her.“ (jw)