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Wer fragt nach mir?

Wer fragt schon nach mir„ So denken oft alte Menschen oder auch Kranke. Wer fragt nach mir“ Ein Thema aller Generationen besonders in der Arbeitslosigkeit. Ich möchte für Menschen eine Bedeutung haben. Ich möchte angerufen werden, besucht, angesprochen.

Schon als Kind, als Schüler. Das Handy ist auch ein Zeichen dafür. Natürlich fragen wir auch nacheinander: „Wie geht es denn„“ Aber wir bleiben wenig bei anderen Menschen. Die Zeit ist eben so und wer fragt nach mir“
Es gab eine Zeit, da war es fast vorgeschrieben ohne Gott zu leben. Ja, es war modern ohne Gott zu sein. Für viele heute ist es noch so: Wer modern sein will, kann doch nicht an Gott glauben. Bei genauer Betrachtung ist diese Haltung überholt und sie war und ist ja auch falsch. Es gibt viele aktive und moderne Menschen, die selbstverständlich religiös sind. Die Suche ist sowieso geblieben und auch die Angst vor der Endlichkeit des Lebens.
Wer fragt schon noch nach mir„ Ich kenne diese Frage aus meinen Besuchen im Krankenhaus oder im Alltag. Wir versuchen aufmerksam zu sein als Christen, für andere da zu sein. Das ist und bleibt unsere Aufgabe. Wir treffen uns als Gruppen und fragen: Wo ist Frau..., wo ist Herr...“ Ich kenne auch viele Menschen, die wissen: Einer fragt gewiss nach ihnen. - Wo sie auch sind, wie es ihnen auch geht. Sie haben Recht und sind modern genug.
Es ist der, der voller Fürsorge und Liebe über die Erde ging, dass wir heute noch von ihm sprechen. In dem Bibelwort wird er Menschensohn genannt, das ist ein alter Ausdruck und eher ein Titel.
Es ist Jesus Christus gemeint, er fragt nach uns. Wir sind interessant für ihn - das bleibt so. Wer fragt schon noch nach mir? Hoffentlich viele Menschen, aber es gibt auch noch diese andere Dimension. Gott sei Dank.