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| 16:57 Uhr

Längere Wartezeiten
B 96 weiter doppelt „verstopft“

Anke Schlosser vom Landesbetrieb Straßenwesen mit Planerin Silka Halmel (l.) an dem in Richtung Massen führenden Abschnitt der neuen B 96, an dem noch Restarbeiten anstehen. Unten rechts:  Eingang zum Amphibientunnel.
Anke Schlosser vom Landesbetrieb Straßenwesen mit Planerin Silka Halmel (l.) an dem in Richtung Massen führenden Abschnitt der neuen B 96, an dem noch Restarbeiten anstehen. Unten rechts: Eingang zum Amphibientunnel. FOTO: LR / Gabi Böttcher
Finsterwalde/Massen/Lieskau. Anfang Oktober soll die umverlegte B 96 zwischen Finsterwalde und Massen offiziell in Betrieb genommen werden. Auf der B 96 in Lieskau rückt die Baustelle weiter in den Ort. Von Gabi Böttcher

Licht am Ende des Tunnels. Vom Landesbetrieb Straßenwesen sind nunmehr drei Terminvorschläge für die Einweihung der umverlegten B 96 bis zum neuen Kreisel in Massen an das zuständige Landesministerium übermittelt worden. Sie liegen Anfang Oktober. Wie Anke Schlosser vom Landesbetrieb gemeinsam mit Planerin Silka Halmel vor Ort informierte, sind die Bauleute gegenwärtig mit der Fertigstellung der Leiteinrichtungen für die Amphibien beschäftigt. Da diese für Otter nicht hoch genug sind, wird zu deren Schutz noch ein Zaun auf die Leiteinrichtungen aufgebracht. Ein Reststück der Straße bis zum Kreisel wartet in den nächsten Tagen auf die letzte Schicht, die sogenannte Verschleißschicht. Auch an der Böschung gebe es noch zu tun. Fertiggestellt sei das Fundament für die stählerne Blume im Innenbereich des Kreisels. Bis Ende September sollen die Pflasterarbeiten im Bereich des Kreisels ausgeführt sein. „Die Standorte für die Wegweiser sind abgestimmt“, sagt Anke Schlosser. Großwegweiser am Brauhaus-Knoten und am Kreisel sind avisiert. Wo bisherige Fundamente für Wegweiser nicht mehr passen, müssen neue gegossen werden. Im Endspurt gebe es noch viel zu koordinieren. „Ende September treffen wir uns mit den Bauunternehmen zur Zustandsfeststellung“, markiert Schlosser die letzte Etappe.

Die Baustelle der Ortsdurchfahrt Lieskau der B 96 – ebenfalls in der Obhut von Anke Schlosser – sollte in ihrem ersten Abschnitt am Abzweig nach Lichterfeld bereits fertig sein. „Im Baugrund hatten wir mehr zu tun als erwartet. Zur Stabilisierung mussten größeren Mengen grobkörnigen Materials verfüllt werden“, sagt Anke Schlosser. Nun befinde sich dieser Abschnitt in der Fertigstellung und parallel ist die Fahrspur in Richtung Großräschen auf einer Länge von etwa 300 Metern abgefräst worden. Der Regenwasserkanal schwenke von der Nordseite im Bereich der Abzweigung hinüber auf die Südseite entlang der Fahrbahn Richtung Großräschen, wo sich auch künftig der Gehweg befinden werde. Für die Radfahrer werde auf der Fahrbahn beidseitig ein Schutzstreifen markiert. Der nunmehr auf etwa 400 Meter verlängerte Abstand zwischen den Baustellenampeln hat – für jeden Verkehrsteilnehmer spürbar – zu längeren Wartezeiten geführt. Die Berücksichtigung sogenannter Umlaufzeiten für Radfahrer habe ebenfalls dazu beigetragen. „Wir haben jetzt den Auftrag vergeben, die Abläufe zu analysieren und damit die Ampelphasen zu optimieren“, so Anke Schlosser. Noch ein Anhaltspunkt für den weiteren Baufortschritt: Vom 5. bis 7. November soll im aktuellen Bauabschnitt der Asphalt eingebaut werden. Dann bewegt sich die Baustelle weiter in Richtung Ortsausgang.

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt der B 96 in Lieskau schreitet voran. Inzwischen sind nach dem Abzweig in Richtung Lichterfeld weitere etwa 300 Meter der Fahrbahn in Richtung Großräschen abgefräst.
Der Ausbau der Ortsdurchfahrt der B 96 in Lieskau schreitet voran. Inzwischen sind nach dem Abzweig in Richtung Lichterfeld weitere etwa 300 Meter der Fahrbahn in Richtung Großräschen abgefräst. FOTO: LR / Gabi Böttcher