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Weiter ringen für die Städtefusion

Finsterwalde. Der geplante Zusammenschluss von Finsterwalde und Sonnewalde stand in dieser Woche im Zentrum einer nicht öffentlichen Arbeitsberatung der Stadtverordneten beider Städte mit Staatssekretärin Katrin Lange vom Innenministerium. Wie die Sängerstadt informiert, ging es dabei vor allem um das Thema Abwasser in Sonnewalde. red/gb

Sonnewaldes Bürgermeister Werner Busse hob die große Unterstützung hervor, die seine Stadt bereits erhalten hat: "Die Altlast muss irgendwann beseitigt werden, damit wir uns auch auf Augenhöhe begegnen können." Finsterwaldes Bürgermeister Jörg Gampe betonte laut Pressemitteilung: "Wir wollen nicht Geld um des Geldes wegen. Jedoch ist ein Zusammenschluss nicht möglich, ohne dieses Hindernis aus dem Weg zu räumen." Staatsekretärin Lange schlug einen Gesprächstermin mit Dr. Carolin Schilde, Staatssekretärin im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, vor. "Wir sind uns einig darüber, dass wir einen Lösungsansatz brauchen. Wir können die finanziellen Belastungen der Sonnewalder nicht bei den Finsterwaldern abladen, wir können Sonnewalde aber auch nicht allein lassen", so Lange.