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Große Freude im neuen ALFI-Domizil
Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder

Übergabe von vierzig Weihnachtspäckchen durch die Rotarier Toni Boche (li) und Rainer Born an ALFI-Chefin Angelika Hillebrand.
Übergabe von vierzig Weihnachtspäckchen durch die Rotarier Toni Boche (li) und Rainer Born an ALFI-Chefin Angelika Hillebrand. FOTO: Jürgen Weser
Rotary Club Finsterwalde übergibt 40 bunt verpackte Präsente an das Arbeitslosenzentrum. Von Jürgen Weser

Das passte im doppelten Sinn. Einen Tag vor Nikolaus und am Tag des Ehrenamtes übergaben Rotary-Präsident Toni Boche und Rainer Borm vierzig Päckchen im Wert von insgesamt 2000 Euro an ALFI-Chefin Angelika Hillebrand in den neuen Räumen des Finsterwalder Arbeitslosenzentrums in der Oskar-Kjellberg-Straße 15.

Zum zweiten Mal hat sich der Finsterwalder Rotary Club für diese Aktion entschieden und möchte das in den nächsten Jahren weiter ausbauen, betonte Rainer Borm. Die Geschenkepäckchen sind für bedürftige Kinder bestimmt. Spielzeug, Spiele, Bücher, Zeichenutensilien und Bekleidungsstücke warten in den weihnachtlichen Päckchen auf glückliche Kinderaugen. „Das ist für uns wie ein Lottogewinn“, freute sich Angelika Hillebrand und versprach, dass die Weihnachtsgaben für Mädchen und Jungen und für unterschiedliche Altersstufen die richtigen Adressaten erreichen.

Bedürftige Kinder und Erwachsene gibt es in großer Zahl, weiß die ALFI-Vereinschefin. „Ich mache das seit 21 Jahren. Begonnen haben wir mit 120 Kunden, jetzt betreuen wir etwa 800.“ Das sei nur mit vielen ehrenamtlichen Helfern zu schaffen. Um so größer ist die Freude im neuen ALFI-Domizil, dass der Rotary Club ein weiteres Geschenk mitgebracht hat. „Wir werden eine Weihnachtsfeier für die ehrenamtlichen Helfer finanzieren“, kündigt Toni Boche an. Das freut Helfer wie Rene Rother, Christian Richter und Andreas Leckscheit, die seit zwei Wochen für den Umzug des Arbeitslosenzentrums freiwillig schuften.

Eine Menge Arbeit haben auch noch Sandra Richter und Cordula Ellis beim Einrichten der Kleiderkammern vor sich. Dem Ehrenamt müsse noch ein deutlicheres Gesicht gegeben werden, ist sich Angelika Hillebrand mit Toni Boche und Rainer Born einig.