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| 01:35 Uhr

„Wasser marsch!“ in Doberlug

Doberlug-Kirchhain.. „Gewinnen!“ wollen heute Feuerwehrleute aus dem Elbe-Elster -Gebiet in Doberlug-Kirchhain. Denn die Siegermannschaft des Kreisausscheides bekommt einen Pokal und qualifiziert sich für die Landesmeisterschaft.

Die RUNDSCHAU sprach mit Herbert Goral, Vorsitzender des Fachausschusses Wettbewerb.

Wie viele Mannschaften nehmen am Kreisausscheid teil?
Es kommen Vertreter aus fast jedem Amt und jeder Stadt aus dem Elbe-Elster-Kreis. Angemeldet haben sich 15 Mannschaften. Das müssten um die 300 Wettkämpfer sein. Der Nachwuchs ist nicht mit dabei, es ist nur der Ausscheid für die Jugend und die Erwachsenen. Aber als Zuschauer sind natürlich alle willkommen.

Wann beginnt der Wettkampf, und erwartet die Zuschauer ein Rahmenprogramm?
Los geht es um neun Uhr am Sportplatz Doberlug. Natürlich ist auch für Unterhaltung gesorgt. Es spielt der Spielmannszug Sonnewalde in neuer Besetzung. Die „Sunpipers“ gehören der Freiwilligen Feuerwehr Sonnewalde an und spielen sehr modern. Getränke und Essen gibt es natürlich auch. Die Siegerehrung wird gegen 15.45 Uhr erfolgen.

Was kommt auf die Teilnehmer zu?
Es ist schwer, das knapp zu erklären. Die Aufgaben sind sehr vielseitig und stellen verschiedenste Anforderungen an die Teilnehmer. Sie müssen Hindernisse überwinden, Schläuche kuppeln, Staffelläufe absolvieren, knoten, Löschangriffe starten und noch vieles mehr. Bewertet werden die Leistungen dabei nach Zeit.

Welche Disziplinen gilt es zu bewältigen?
Die erste Aufgabe heißt 100 Meter Hindernis der Frauen und Männer. Weiter geht es mit einer Art Staffellauf, dem Viermal-100 Meter-Lauf der Frauen und Männer. Die heimliche Königsdisziplin ist der „Löschangriff nass“ . Da kann schnell mal etwas schief gehen und man verliert Zeit. Zum Schluss wird noch die Gruppenstafette der Frauen ausgetragen.

Kommen viele weibliche Teilnehmer?
Ja. Und sie stehen den Männern in nichts nach. Teilweise sind sie sogar besser. Zwei Damenmannschaften - aus Stechau und Breitenau, haben sich sogar für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Mit HERBERT GORAL
sprach Sarah Werner
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