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Chronik
Vor 100 Jahren

17. Januar 1918. „Hunde an die Front“ hieß es am 17. Januar 1918 im Niederlausitzer Anzeiger. Von Olaf Weber

Die Zeitung beschrieb die wichtige Tätigkeit der Hunde als Meldegänger zwischen den Schützengräben, die schon vielen Soldaten das Leben gerettet hatte. Gesucht wurden Tiere der Rassen Schäferhund, Dobermann, Rottweiler und entsprechende Kreuzungen. Die kostenfrei anzugebenden Tiere kamen zur Dressur in eine Kriegshundeschule oder in eine Meldehundschule. Nach dem Krieg sollten sie „im Erlebensfalle an die Besitzer zurückgegeben werden“.