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Geschichte
Vor 100 Jahren

15. Dezember 1917. Der Niederlausitzer Anzeiger erinnerte seine Leser daran, dass zum Jahresende die im Umlauf befindlichen Zweimarkstücke, auch als Leutnantstaler bezeichnet, als Zahlungsmittel aus dem Verkehr gezogen werden würden.

Bis zum 1. Juli 1918 konnten die Geldstücke noch in behördlichen Kassen eingetauscht werden.

Obwohl die Münzen dann im Handel nicht mehr benutzt werden konnten, scheuten viele Bürger einen Umtausch. Sie trauten dem reinen Materialwert der Geldstücke mehr als Papiergeld mit dem Nennwert mit zwei Mark.

(owr)