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Vor 100 Jahren

10. April 1915. Die Bewohner waren in den letzten Wochen mehrfach aufgefordert worden, ihre Vorräte an Vieh oder Getreide anzugeben. owr1

Nun verlangte das "Oberkommando in den Marken", deren Generaloberst von Kessel die in Brandenburg stationierten Truppen befehligte, eine Vorratserhebung für Verbandsstoffe. Es ging um Watte, Kompressenmull, Bindenmull, Gaze und Cambric (Baumwollgewebe). Auskunftspflichtig waren Produzenten, Händler, Kommunen und Vereine. Als Stichtag legte der Kommandeur den 16. April 1915 vormittags 10 Uhr fest.