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| 02:35 Uhr

vor 100 jahren

17. März 1914. In ihrer Sitzung an diesem Abend beschlossen die Finsterwalder Stadtverordneten, einen Graben entlang des Kurzen Dammes bis hin zum Langen Damm zu kanalisieren. Obwohl dabei ein Aufwand von 2000 Mark entstand, ging der Antrag des Bürgermeisters unbeanstandet durch. owr1

Wie der Niederlausitzer Anzeiger weiter mitteilt, bezeichnete der Abgeordnete Johannes Knoche die Straße "als unseren schönsten Promenadenweg", und sein Kollege Max Koswig regte an, die Straße mit Bordschwellen zu versehen.

Die Anlieger, in nicht wenige Fällen Fabrikbesitzer in der Stadt, sollten zu den Kosten herangezogen werden. Der noch offene Wasserlauf war bisher nicht selten für ein unfreiwilliges Bad nicht mehr ganz nüchternen Bürger gut gewesen.