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vor 100 Jahren

22 August 1916. Bei der Beerdigung eines Soldaten, der vermutlich im Finsterwalder Lazarett gestorben war, fehlten an diesem Tag Vertreter der Krieger- und der Kriegerveteranenvereine. Normalerweise erwiesen deren Mitglieder dem Toten die militärischen Ehren. owr1

Deren Fehlen wurde schnell als Skandal empfunden. Bald kam das Gerücht auf, dass die offiziellen Vertreter ferngeblieben waren, weil der Tote nur ein einfacher Arbeiter war. Die Militärvereine begründeten ihre Abwesenheit jedoch damit, dass die Vereine keine Sondererlaubnis zur Nutzung von Fahrrädern hatten und so ihre Mitglieder nicht benachrichtigen konnten.