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Vor 100 Jahren

24. Januar 1917. Bisher war es kriegsbedingt üblich gewesen, dass Grundnahrungsmittel Roggenbrot mit Kartoffeln, Gerstenschrot und Gersten- oder Kartoffelmehl zu strecken. owr1

Die neuste Ausgabe des Reichsgesetzblattes ließ nun weitere Stoffe zum Verlängern des Brotes zu. Wenig verwunderlich waren dies vor allem Kohl- und andere Rüben. Die Zeitung verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass es in Friedenszeiten in einigen Gegenden Deutschlands durchaus üblich war, Brot auf diese Weise zu vermehren.