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Vor 100 Jahren

28 März 1914. Zu den Projekten, die der im Sommer 1914 ausbrechende Weltkrieg verhinderte, gehörte auch die für den Finsterwalder Friedhof vorgesehene Friedhofkapelle. In der Stadtverordnetenversammlung herrschte Einigkeit über die Notwendigkeit eines solchen Baues. owr1

Einigen Herren waren jedoch die kalkulierten 33 000 Mark für die etwa 125 Quadratmeter große Kapelle samt Leichenhalle zu viel. Um die Bausumme zu minimieren, bildete sich eine Kommission aus Abgeordneten und Magistratsmitgliedern. Die Hoffnung, die Kapelle noch im selben Jahr einzuweihen, erfüllte sich nicht. Die jetzige Friedhofshalle als säkulare Variante entstand lange nach dem Zweiten Weltkrieg.