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Vor 100 Jahren

16 Januar 1917. In Berlin kam es während des Weltkrieges zu Situationen, in denen Hungernde auf der Straße verendete Pferde ausweideten. In unserer Region wurden vorläufige Höchstpreise für Pferdefleisch festgelegt, die im offiziellen Handel galten. owr1

Die Preisspanne lag zwischen 1,80 Mark für Leber oder Fett und 20 Pfennige für Knochen. Unterschrieben war die Bekanntmachung vom Stellvertreter des Reichskanzlers. Der Frankfurter Regierungspräsident veröffentlichte am selben Tag Preise sogar für Walnüsse. Beim ersten Verkauf durch die Erzeuger lagen sie bei 60 Pfennigen pro Pfund, im Handel durften die Nüsse maximal 80 Pfennige kosten.