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VOR 100 jahren

2. Januar 1917. Zum Jahreswechsel zog der Frauenverein in Gohra (Bergheide, devastiert) seine Bilanz. Zwei Unterhaltungsabende in Gohra und in Klingmühl hatten neben den Mitgliedsbeiträgen die Kasse gefüllt. Ein Teil der Mittel verringerte die Kriegsnot im eigenen Dorf. owr1

Acht besonders arme alte Frauen waren mit einer Spende von drei Mark bedacht worden. Die größere Summe wurde in Form von 120 Päckchen an die Front geschickt. Die "braven Feldgrauen" freuten sich über Fußlappen, Taschentücher, Zigarren und Zigaretten. Eine Feier am 1. Weihnachtsfeiertag mit selbst gestaltetem Programm hatte inzwischen die Kasse schon wieder ordentlich gefüllt. Die Arbeit des Vereins leisteten vor allem Frauen, deren Männer in den Schützengräben lagen.