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| 02:34 Uhr

Vor 100 Jahren

18 Juli 1917. Um für den nächsten Winter mit Kohle versorgt zu werden, musste sich jede Finsterwalder Familie an die Ortskohlenstelle im Büro der Gasanstalt wenden. Vorzulegen war dazu der Abschnitt 26 der Lebensmittelkarte. owr1

Ob es der Stadt dann auch gelingen würde, die nötige Kohlemenge zu beschaffen, blieb allerdings vorläufig unsicher.

Betriebe und Geschäfte ließen sich Kohle mit Spannfuhrwerken auch direkt aus der Grube holen. Um dafür einen Bezugsschein von der Behörde zu bekommen, mussten sie Angaben über die Zahl der beheizbaren Räume und über den Vorjahresverbrauch machen.