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Vor 100 Jahren

31. März 1914. Die Finsterwalder Kreistagsabgeordneten Schaefer und Fritzsch traten vor dem Luckauer Kreistag für eine Beihilfe von 6000 Mark für ihre Realschule ein. owr1

Da die höhere Schule 1912 einen städtischen Zuschuss von über 35 000 Mark benötigte und auch von vielen Schülern des Umlandes besucht wurde, sahen sie den Landkreis in der Pflicht. Der Abgeordnete von Kleist und auch Landrat von Manteuffel lehnten die Bitte allerdings ab. Unter der Bedingung, dass künftig die Auswärtigen dasselbe Schulgeld wie die Finsterwalder Schüler zu zahlen hätten, bestätigte die Versammlung den Kompromissvorschlag des Abgeordneten von Ternow über einen Zuschuss von 3000 Mark.