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vor 100 jahren

23. April 1915. owr1

Die aus der Finsterwalder Volksschule entlassenen Schüler besuchten neben ihrer Lehre die gewerbliche Fortbildungsschule. Dafür musste jetzt ein Schulgeld von zwei Mark monatlich entrichtet werden. Die Beiträge zahlten die Lehrherren oder Arbeitgeber. Stadtverordneter Knoche (SPD) bedauerte, dass wegen der Übungen der Jugendwehr Unterricht ausfiel. Im Gegensatz dazu hoffte der Beigeordnete Schultz, dass die Wehrübungen bald für alle Fortbildungsschüler zur Pflicht würden. Für Mädchen war die Fortbildungsschule nicht vorgesehen.