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Vor 100 Jahren

FINSTERWALDE. Richard Frenzel aus Finsterwalde hatte mit der Produktion von Strohschuhen ein neues Geschäftsfeld für sich entdeckt. Grund für den zu erwartenden Absatz war natürlich der Mangel an Lederschuhen. owr1

Seine Schuhe aus Strohgeflecht bezeichnete er als "elegant u. dauerhaft, im Tragen sehr praktisch u. bequem für Fabrik- und Stubenarbeiter". Für Kinder empfahl er als sie als Ersatz für Turnschuhe. Krankenhäuser und Lazarette sah er als weiteres Einsatzgebiet für die ab zwei Mark erhältlichen Schuhe. Zu haben war das Schuhwerk in der Kleinen Ringstraße. Zusätzlich suchte Frenzel aber auch Wiederverkäufer für seinen Absatz.