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Vor 100 Jahren

19. Januar 1917. Sowohl die Kirchhainer als auch die Finsterwalder Stadtverordneten hatten sich für eine Erhöhung der Gaspreise entschieden. owr1

Gründe für die Teuerung waren die gestiegenen Kohlepreise und höhere Lohnkosten. In Kirchhain zahlten Gewerbetreibende dann 12 statt 10 Pfennige für den Kubikmeter Motorengas. Das Leucht- und Kochgas, also Gas für den privaten Haushalt, kostete demnächst 18 statt 15 Pfennige. Die Erhöhung um jeweils einen Pfennig fiel in Finsterwalde moderater aus. Allerdings lag der Kubikmeterpreis in der Sängerstadt schon bisher bei 15 und 20 Pfennig. Bei Einnahmen von 169 000 Mark rechneten die Finsterwalder mit 11 000 Mark Überschuss für die Stadthauptkasse.