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Vor 100 Jahren

16. Juni 1917 Im Vorkriegsdeutschland war die Hochseemarine der ganze Stolz des Kaisers. owr1

Während des Weltkrieges lagen die Schiffe dann meistens untätig im Hafen. Den Kampf gegen die Blockade der Häfen bestritt allein die noch relativ neue U-Boot-Waffe. Deren große Popularität in der Bevölkerung wurde zum Sammeln von Spenden benutzt. Die von Haustür zu Haustür laufenden Sammler trugen neben einer Spendenbüchse eine sie auszeichnende Armbinden mit dem Aufdruck "U-Bootspende, Opfertag 1917". Die Propaganda benutzte inzwischen die verbreitete Friedensehnsucht als den Willen zum glorreichen Sieg für ihre Zwecke. Entsprechend wurde nicht für den Sieg, sondern für den Frieden gesammelt.