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| 02:41 Uhr

Vor 100 Jahren

5. Juli 1917 Die Finsterwalder Stadtverordneten hatten an diesem Abend zehr Tagesordnungspunkte zu bewältigen. owr1

Dazu gehörte die Entscheidung über eine Spende für die Mineralwasserversorgung der Fronttruppe. Obwohl es ungewöhnlich war, dass die Frontverpflegung aus der Stadtkasse bezahlt wurde, gaben die Abgeordneten 50 Mark. Für die Anschaffung eines Gasofens zur Verbrennung von Verbandsmaterialien im Krankenhaus wurden 680 Mark bestimmt. Geld benötigte auch der Schlachthof. Eine Mehrheit der Herren stimmte deshalb für eine Erhöhung der Gebühren. Zum Schluss wurde den Stadtverordneten ein Dankschreiben zur Kenntnis gegeben, in denen sich die Angestellten des Magistrats für die Anhebung ihrer Teuerungszulage bedankten.