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vor 100 jahren

28. Februar 1917 Im Haus Markt 6/7 hatte der Finsterwalder Magistrat jetzt eine Annahmestelle für getragene Kleidungs- und Wäschestücke, Uniformen und Schuhwerk eingerichtet. owr1

Grundsätzlich durfte gebrauchte Kleidung nur noch an diese Einrichtung verkauft werden, wobei der Staat die Sachen gern auch unentgeltlich entgegen nahm. Für die Festlegung der Ankaufspreise gab es eine Kommission unter Leitung des Kaufmanns Georg Bergmann, der sein eigenes Textilgeschäft genau gegenüber hatte. Geöffnet war die Annahmestelle dienstags und freitags von 10 bis 13 Uhr. Jeglicher gewerblicher Handel mit Alttextilien blieb verboten.