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Vor 100 Jahren

9. Juni 1917 Der Waldbrand zwischen Grünhaus bei Finsterwalde und Klein-Leipsch (Lauchhammer-Nord) war noch immer nicht völlig eingedämmt. owr1

Die noch stehenden Kiefernstämme verkohlten langsam und brachen dann zusammen. Der Schaden wurde inzwischen auf etwa 1,5 Millionen Mark geschätzt, ein Wert, der heute einer zweistelligen Millionensumme entsprechen würde. Straßen konnten wegen der Qualmentwicklung zeitweise nicht befahren werden. Soldaten gruben tiefe Gräben, um ein weiteres unterirdisches Ausbreiten des Brandes zu verhindern. Das Löschen der bis zu sechs Meter tiefen Torfschichten war unmöglich. Nur ein Winter mit starkem Schneefall bot die Chance, die Schwelfeuer zu stoppen.