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Vor 100 Jahren

6 Juli 1917. Eine neue Bekanntmachung der Magistrate erklärte alle Blitzschutzanlagen an staatlichen, städtischen und privaten Gebäuden für enteignet. Das Material sollte zu Gunsten des Reichsmilitärfiskus und damit der Kriegsproduktion eingezogen werden. owr1

Angekündigt wurde gleichzeitig, dass der Staat Ersatzmaterialien zur Verfügung stelle. Wer seine Blitzableiter nicht innerhalb von drei Tagen anmeldete, musste die Kosten dafür dann selbst tragen. In Finsterwalde übernahm es der Klempnermeister Kropke, die Anlagen zu demontieren.