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Vor 100 jahren

17 Juni. Sicherlich nicht ohne Grund wurden die Radfahrer immer wieder darauf hingewiesen, dass die Nutzung von Gummireifen nur mit einer Sondergenehmigung des Oberkommandos erlaubt war. Ersatzreifen gab es in vielerlei Form. owr1

Der "Lederit-Fahrrad-Reifen für Krieg und Frieden" bestand vermutlich aus Leder, ein Rohstoff, der inzwischen so knapp wie Gummi war. Taureifen bestanden aus Hanf oder aus Zelluloid, wobei letzterer wohl wenig beständig war. Der Holzreifen dürfte zwar die Felge geschützt, ansonsten aber wenig Komfort geboten haben. Das interessanteste Modell bildete aber das Rad mit den in großer Zahl radial auf der Felge montierten Spiralfedern.