ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:24 Uhr

Chronik
Vor 100 Jahren

29. Juni 1918. Zum wiederholten Mal konnten die Finsterwalder Abgeordneten Ende Juni 1918 eine bedeutende Spende eines örtlichen Unternehmens entgegennehmen. Von Olaf Weber

In diesem Fall gab die Reichelt-Maschinenschrauben-AG 100 000 Mark, heute eine Millionensumme, für wohltätige Zwecke. Gedacht war das Geld für die Kriegsbeschädigten der Stadt und für die Wohnungsfürsorge, wobei die genaue Aufteilung dem Magistrat überlassen wurde.

Wie üblich musste die Landesbehörde die Solvenz des Spenders prüfen, bevor die Stadt die Spende annehmen durfte. Stadtverordnetenvorsteher Schaefer dankte nicht nur für die Gabe, sondern auch die „guten Beschäftigungsmöglichkeiten und lohnen Verdienste“ der Firma für die Finsterwalder.