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| 10:35 Uhr

Chronik
Vor 100 Jahren

12. Juni 1918. Sicherlich mit Freude nahmen die Kirchhainer Stadtverordneten den Bericht über das letzte Geschäftsjahr der Sparkasse entgegen. Von Olaf Weber

Trotz der schwierigen Lage zum Ende des Krieges hatte die Bank einen Gewinn von 29.954,58 Mark aufzuweisen. Bei der Verteilung des Geldes erwiesen sich die Abgeordneten als sozial denkende Stadtväter.

Je 6.000 Mark gingen an die bestehenden Fonds für das Krankenhaus und für den Schulbau. Für eine geplante städtische Warmbadeanstalt waren weitere 6.000 Mark vorgesehen, genauso wie für den Bau von Arbeiterwohnungen.

Für die verbleibenden 5954,58 Mark sollten Grundstücke angekauft werden.