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| 17:55 Uhr

Chronik
Vor 100 Jahren

3. Mai 1918. In der immer noch stark wachsenden Industriestadt Finsterwalde hatten sich die baulichen Kirchenverhältnisse seit dem 16. Jahrhundert nicht mehr wesentlich geändert. Von Olaf Weber

Obwohl der Krieg immer noch tobte, entstand in einer Sitzung der evangelischen Körperschaften die Vision einer „Dankes- und Friedenskirche in Finsterwalde“ Der Neubau, für den auch ein dritter Pfarrer angestellt werden sollte, war für den sich damals entwickelnden Norden der Stadt gedacht. Für die damals 13 000 Seelen und jährlich 300 Konfirmanden waren der Superintendent und ein weiterer Pfarrer zu wenig. Unbedingt wollte man seinerzeit bei der kommunalen Entwicklung mithalten. „Die Kirche dürfe nicht mit dem Leiterwagen fahren, während alles andere elektrisch führe!“