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| 16:36 Uhr

Chronik
Vor 100 Jahren

19. April 1918. Die Nehesdorfer (inzwischen Finsterwalder) waren an diesem Abend zur Wahl von Gemeindevertretern aufgerufen. Von Olaf Weber

Das Dorf, mit Abstand das größte im Kreis Luckau und von in der Stadt arbeitenden Arbeitern geprägt, wählte in der Mehrheit sozialdemokratisch. In den drei Wählerklassen, die nach der Höhe des Einkommens eingeteilt wurden, traten selbst in der I. Klasse Arbeiter an. Anstatt der sonst hier kandidierenden Fabrikanten oder hohen Beamten standen der Maurer Karl Klee und der Schlosser Heinrich Kühnel auf dem Wahlzettel. Der Wahlaufruf begann mit „Ehrenpflicht aller noch zuhause Gebliebenen ist es nun, ihr Wahlrecht aus zu üben …“