ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 11:23 Uhr

Geschichte
Vor 100 Jahren

31. Dezember 1918. Die Mitglieder des evangelischen Bürgervereins in Finsterwalde trafen sich am Vorabend des Silvestertages zu ihrem gemeinschaftlichen Weihnachtsabend. Nach dem Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ sprach Superintendent Werdin zur Bedeutung des schon einige Tage zurückliegenden Festes.

Nach weiteren Liedern der Kantorei und eines Männerchores hielt der Bettener Pfarrer Hielscher einen Vortrag über seine Kriegsgefangenschaft in Rumänien. Eine weihnachtliche Stimmung kam dabei sicherlich nicht auf, auch, weil die Zeit von Entbehrungen und Hunger geprägt war. Einige Schuldige an der deutschen Niederlage wusste der Pfarrer bei der Gelegenheit auch zu benennen: Miesmacher im Lande und Matrosen seien aus seiner Sicht daran schuld, ließ er die Versammelten wissen.

(owr)