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Chronik
Vor 100 Jahren in Finsterwalde

29. März 1918.

Am Gründonnerstag mussten die Abonnenten des Niederlausitzer Anzeigers die Schlagzeile „Keine Butter zu Ostern!“ lesen, eine „schmerzliche Enttäuschung“. Zwei Tage später hieß es dann: „Es gibt morgen Butter!“ Deren Verkauf beschränkte sich auf vier Geschäfte in Finsterwalde. Diese hatten dafür sogar am Ostersonntag und Ostermontag geöffnet. Über die Buttermenge, die es auf Karten gab und bei der es wohl nur um wenige Gramm pro Person ging, machte der Anzeiger keine Angaben. 

(owr)