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| 14:11 Uhr

Chronik
Vor 100 Jahren in Finsterwalde

Finsterwalde. 26. März 1918: Der Etat des Finsterwalder Krankenhauses verzeichnete im Jahr 1917 bei Ausgaben von 252 200 Mark einen städtischen Zuschussbedarf von 35 000 Mark.

Da sich diese Summe gegenüber dem vorherigen Jahr fast verdoppelt hatte, sollten nun die Verpflegungssätze angepasst werden. Diese Beiträge bezahlten die Patienten neben den Behandlungskosten selbst, sofern die Krankenkasse dies nicht übernahm.

In der 1. Klasse sollten dem Vorschlag des Magistrats folgend nun acht Mark und in der 3. Klasse vier Mark in Rechnung gestellt werden. Patienten, die nicht aus der Stadt kamen, zahlten 50 Pfennige Aufschlag, wogegen für Kinder 50 Pfennige weniger berechnet wurden.

(owr)